Stadtentwicklung

Stadtentwicklungskonzepte

Gemäß § 4a Absatz 4 Baugesetzbuch (BauGB) ist der Inhalt der ortsüblichen Bekanntmachung nach § 3 Absatz 2 Satz 2 und die nach § 3 Absatz 2 Satz 1 auszulegenden Unterlagen sind zusätzlich in das Internet einzustellen und über ein zentrales Internetportal des Landes zugänglich zu machen.

Internetportal des Freistaates Sachsen - hier klicken


Lärmkartierung in Oschatz 

Durch die Umsetzung der EU-Umgebungslärmrichtlinie war die Stadt Oschatz nach Bundesimmissionsschutzgesetz verpflichtet, die von Hauptverkehrsstraßen mit einem Verkehrsaufkommen von über 3 Millionen Kfz / Jahr ausgehende Gräuschbelastung in Lärmkarten darzustellen. In Oschatz betrifft das den Bereich entlang der Bundesstraße B 6.

Der § 7 der 34. Verordnung zum Bundesimmissionsschutzgesetz schreibt im Anschluss an die Lärmkartierung eine Information der Öffentlichkeit über die Lärmkarten vor.
Diese sollte vorzugsweise mittels elektronischer Kommunikationsmittel erfolgen. Diese Lärmkarten stehen auf unserer Homepage zur Einsicht bereit. hier klicken  

Im Ergebnis der Lärmkartierung sind für die Bereiche mit relevanter Lärmbetroffenheit Minderungsmaßnahmen in einem Lärmaktionsplan fest zu schreiben.
Bewohner und Eigentümer von betroffenen Grundstücken wurden gebeten, entsprechende Hinweise und Anregungen  dem Bauamt der Stadt Oschatz mitzuteilen.

Nach Abschluss der Lärmkartierung hat die Große Kreisstadt Oschatz das Ingenieurbüro Spiekermann aus Dresden mit der Erarbeitung eines Lärmaktionsplanes beauftragt.
Im Zuge der Trägerbeteiligung hat die Stadt Oschatz den Entwurf des Lärmaktionsplanes Stufe 2 an betroffene Behörden und sonstige Träger öffentlicher Belange versendet.

Nach dem Beteiligungsverfahren und der Einarbeitung der Stellungnahmen bzw. der Abwägungsvorschläge ist der Lärmaktionsplan nach Vorberatung im Hauptausschuss durch den Stadtrat bestätigt worden und wird nun künftig Handlungsgrundlage für die Stadt sein.  

Lärmaktionsplan Phase 2 Textteil

Anlage 1

Anlage 2

Anlage 3

Anlage 4

Anlage 5

Anlage 6 Maßnahmenkatalog

Anlage 7


Radwegekonzept der Stadt Oschatz 

Das im Dezember 2001 durch den Stadtrat beschlossene Radwegekonzept der Stadt Oschatz wurde in Vorbereitung der 4. Sächsischen Landesgartenschau entsprechend des Masterplanes überarbeitet.
Eine weitere Anpassung der Trassen wurde im Zuge der Erarbeitung der Aufstellung des Radwegekonzeptes des Landkreises und der Schwachstellenanalyse der Mulde-Elbe-Radroute vorgenommen.

Textteil 

Bestandsplan

überregionale Radrouten 



Stadtentwicklungskonzept der Stadt Oschatz
Seko 2008

Stadtumbaugebiet Nordwestliches Stadtzentrum (Stadtteilkonzept 2012)  


Handelsnetzkonzept der Stadt Oschatz
Konzept 

Sanieren wird in Oschatz GROSS geschrieben

Neuordnungskonzept Innenstadt Oschatz Stadtsanierungsvorhaben werden in der Stadtverwaltung Oschatz durch das Stadtbauamt bearbeitet.
Als Ansprechpartner steht der Stadtplaner Herr Lutz Stein  zur Verfügung.

Als Sanierungsträger fungiert in der Stadt Oschatz die
STEG Stadtentwicklung Südwest gemeinnützige GmbH.

Bei beabsichtigten Sanierungen an Gebäuden im Stadtzentrum ist die Gestaltungssatzung der Stadt Oschatz  zu beachten

Förderprogramme

Die Stadt Oschatz wurde in folgenden Förderprogrammen von Bund und Land Sachsen gefördert:

Stadtsanierung - Städtebauliche Erneuerung (SEP) - dieses Gebiet befindet sich in der Phase der Abrechnung

Denkmalschutz - Städtebaulicher Denkmalschutz (SDP) - dieses Gebiet befindet sich in der Phase der Abrechung

Stadtumbau-Ost (SUO) "Stadtumbaugebiet Oschatz bis 2015 (altes Gebiet) - dieses Gebiet befindet sich in der Phase der Abrechung

Stadtumbau-Ost (SUO) "Nordwestliches Stadtzentrum" (NWSZ) 2012 - 2020 (neues Gebiet)

Fördergebiete

In Oschatz wurde mit dem Stadtsanierungsprogramm bereits 1992 begonnen, nachdem mit den vorbereitenden Untersuchungen im Jahre 1990 begonnen wurde. Das Bundesbauministerium zeichnete unsere Stadt 1993 mit dem Sanierungspreis aus.

Der Stadtrat hat am 18.06.2009 einstimmig die Möglichkeit beschlossen die geminderten Ablösebeträge zu nutzen. 

Im Dezember 2012 wurden die letzten Ablösevereinbarungen mit einem geminderten Ausgleichsbetrag abgeschlossen.

In diesem Jahr sind keine Abschläge mehr möglich, die Möglichkeit der vorzeitigen Ablösung besteht jedoch weiterhin.

Die Aufhebung der Satzung über die förmliche Festlegung des Sanierungsgebietes "Historischer Ortskern" wurde am 07.04.2016 beschlossen und ist mit ihrer Bekanntmachung am 08.06.2016 in Kraft.

Dieses Gebiet befindet sich in der Phase der Abrechung

Die Gestaltungssatzung hat jedoch weiterhin Bestand.

Stadtumbaugebiet Nordwestliches Stadtzentrum

Der Stadtrat hat mit Beschluss vom 17. November 2011 das Städtebauliche Entwicklungskonzept „Nordwestliches Stadtzentrum" als Fördergebietskonzept beschlossen.
Innerhalb dieses Gebietes sind zwei unterschiedliche Fördergebietskulissen abgegrenzt.
Es wurden nach § 171b Abs. 1 BauGB entsprechende Stadtumbaugebiete beschlossen.
Hierbei wurde eine Trennung zwischen dem „Aufwertungsgebiet - Nordwestliches Stadtzentrum" und dem „Umstrukturierungsgebiet - Nordwestliches Stadtzentrum" vorgenommen.

Textteil

Karten

Abgrenzung

Missstände/ Potentiale

Maßnahmeplan

Tag der Städtebauförderung am 09.05.2015

Im Jahr 2015 wurde zum ersten Mal der jährlich wiederkehrende bundesweite „Tag der Städtebauförderung" eingeführt.
Ziel ist es die Städtebauförderung in einem größeren Rahmen der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Er wird in den einzelnen Kommunen individuell gestaltet.
Die Stadt Oschatz hat sich entschlossen mit einer Ausstellung über zwei Jahrzehnte erfolgreiche Stadtsanierung dem Betrachter nahe zu bringen. 

Denken wir an den Zustand unserer Stadt vor mehr als 25 Jahren, so fällt uns das triste grau in grau, die maroden Straßen und Fußwege, verfallene, teilweise kaum noch bewohnbare Häuser ein.
Die Hospitalstraße zum Beispiel war wegen der Einsturzgefahr eines Hauses halbseitig gesperrt. 60% der Häuser hatten erhebliche bis zum Teil substanzielle Mängel.
So konnte und sollte es auf keinen Fall weiter gehen.

Ab 1992 betrieb daher die Stadt Oschatz ein ehrgeiziges Stadtsanierungsprogramm und nutzte dafür die Fördermöglichkeiten des städtebaulichen Denkmalschutzes und der städtebaulichen Erneuerung.
Insgesamt wurden seitdem 45 Mill. € Fördermittel in den historischen Stadtkern investiert, davon hat allein die Stadt 10 Mill. € beigesteuert.
Sie haben insgesamt ein Bauvolumen von ca. 360 Mill. € ausgelöst, denn jeder Hauseigentümer hat aus eigener Tasche eine kräftige Portion private Mittel bei der Instandsetzung und Sanierung seines Hauses drauf gelegt, um sein Haus in einen Zustand zu versetzen, der auch den nachfolgenden Generationen die Garantie für ein schönes Leben im historischen Stadtkern bietet.
Deshalb an dieser Stelle ein Dankeschön an alle privaten Bauherren, die sich aktiv bei der Sanierung unserer schönen Altstadt engagiert haben.

360 Mill. € ist nicht nur Geld mit dem unsere Stadt einen Riesenschub erfahren hat, nein es war auch ein riesiger wirtschaftsfördernder Beitrag für das Oschatzer und sächsische Handwerk, Dienstleister, Hersteller, Lieferanten, Ingenieure etc. - alle haben vom Wirtschaftsmotor Stadtsanierung profitiert.

Heute ist unser „Schmuckkästchen", wie Oschatz hin und wieder auch schon von manch stolzen Oschatzer bezeichnet wird, ein immer gern besuchter Ort für Touristen.
Das beweisen die steigenden Besucherzahlen. Aber auch bauhistorisch interessierte Besucher, Fachleute und Denkmalschützer bestätigen uns ein glückliches Händchen und viel Fleiß bei der Sanierung unserer Altstadt.

Nach über zwei Jahrzehnten Stadtsanierung blicken wir stolz auf das Erreichte. Fast 90% der Häuser sind saniert, alle Straßen, Wege und Plätze präsentieren sich in harmonischer Weise.
Die St. Aegidienkirche, das Rathaus, das Thomas - Müntzer - Haus, das Vogtshaus und das Gasthaus „Zum Schwan" wurden auf das Feinste hergerichtet und sind neben den Märkten mit ihren sehr unterschiedlichen Brunnen ein Aushängeschild unserer Stadt und der Stolz seiner Einwohner.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten im Rathaus im 2. Stock zu besichtigen, alternativ können die Plakate unter nachfolgenden Links als pdf  geöffnet werden. 

Plakat - Vor der Sanierung 

Plakat - Einführung

Plakat - Durchführung 

Plakate - Vorher Nachher

Plakat - Nacher


Bauherren gesucht - Mitten in Oschatz - Bauen in der Brauhausgasse
weitere Informationen bitte hier klicken

Interessenten für attraktive Baulücken in der historischen Innenstadt können sich auch an unser Tochterunternehmen Oschatzer Wohnstätten GmbH wenden.

Historisches in Oschatz

Diese Seite mit der Erklärung historisch bedeutender Zeugnisse der Baukultur wird derzeit noch erweitert.  

2010-06-baurathausRathaus Oschatz

Neumarkt 1

Das Rathaus ist seit dem 15. Jahrhundert bis heute ununterbrochen Sitz der Stadt-verwaltung. Das erste Gebäude wurde 1477 an dieser Stelle errichtet und bereits 60 Jahre später wieder abgerissen, da es zu klein geworden war. Von 1538 bis 1546 wurde es nach Plänen des Dresdener Baumeisters Bastian Kramer viel größer errichtet, die beiden Stadtbrände 1616 und 1847 hinterließen schwere Schäden an dem markanten Bau. Kein geringerer als der berühmte Baumeister Gottfried Semper entwarf den fein gegliederten Giebel und den schlanken Uhrturm, welches das Neumarktensemble zu einem der schönsten Plätze in Sachsen macht. Die prächtige Freitreppe führt zum Bürgerbüro der Stadtverwaltung; an dessen Eingang ist das Podest baldachinartig überdacht. Von diesem Podest aus mussten sich früher die neu gewählten Ratsherren den Einwohnern vorstellen. Die Brüstung zieren Reliefs von Herzog Georg dem Bärtigen, der den Bau des Rathauses unterstützte und seiner Frau Barbara, einer polnischen Prinzessin.


2010-06-bauneumarktNeumarkt

Der Oschatzer Neumarkt, so sagt man, ist einer der schönsten Marktplätze im Freistaat Sachsen. Dienstags und Freitags als Wochenmarkt genutzt ist er in jeder Hinsicht das Herz der Stadt Oschatz. Besonderen Reiz erhält der Marktplatz durch den Brunnen des Leipziger Steinmetzes Gregor Richter von 1588/89.


2010-06-bauaegidienKirche Sankt Aegidien

Kirchplatz

Die 75 Meter hohen Doppeltürme sind das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt Oschatz. Die Kirche, die wahrscheinlich bereits im 11. Jahrhundert dem heiligen Aegidius geweiht wurde ist bis heute nicht nur architektonisch das Herz der Stadt Oschatz.


2010-07-schwanGasthaus Zum Schwan

Sporerstraße 2, 04758 Oschatz

Das Hotel und Restaurant ist seit der Jahrtausendwende wieder das Prachtstück des historischen Marktensembles. Bereits Mitte des 15. Jahrhunderts wurde das Gebäude genutzt und gilt heute als das älteste sächsische Gasthaus, das aus Stein errichtet wurde. Seit 1630 ist es als Gasthof „Zum Weißen Schwan" bezeugt und bestand seit 1656 aus zwei Häusern, die beide Stadtbrände überstanden. Die Familie Krug war ab 1872 im Besitz des Hauses, von 1980-1990 gehörte es zur Konsumgenossenschaft und wurde anschließend nicht mehr genutzt. Am 23. Oktober 1999 wurde es nach umfassender Sanierung durch eine städtische Gesellschaft wieder eröffnet.


2010-07-apothekeLöwenapotheke

Neumarkt 9, 04758 Oschatz

2010 feierte die Apotheke am Neumarkt ihr 500. Jubiläum. Das Gebäude brannte in dieser Zeit mehrfach ab und wurde stets als Apotheke wieder aufgebaut, seit 1990 ist sie wieder in Familienbesitz.

2010-07-AlteWacheAlte Wache

Sporerstraße 1, 04758 Oschatz

Ein markantes Gebäude am Neumarkt, direkt neben der imposanten Freitreppe zur Kirche, ist die Alte Wache, heute ein Gebäude der Sparkasse Leipzig. Der Renaissancebau hat einen interessant verzierten Giebel. Hier befanden sich im Mittelalter die Fleischbänke, die urkundlich 1266 erstmalig erwähnt wurden. 1616 zerstörte der große Stadtbrand auch dieses Gebäude, es wurde 1623-25 von Paul Mungke, einem Oschatzer Steinmetz, wieder aufgebaut. Von 1667 bis 1912 befand sich hier die Wache des in Oschatz stationierten Militärs. Ab 1867 war hier die Hauptwache des königlich-sächsischen Ulanenregiments. Während der Glanzzeit des Schlosses Hubertusburg in Wermsdorf war hier die Hubertusburger Freikompanie stationiert. 1723 pflanzte sie vor dem Gebäude Linden, eine davon ist bis heute erhalten. 1927/28 bereits wurde die Städtische Spar- und Girokasse in dem Gebäude untergebracht.

2010-06-baualtmarktAltmarkt

Der Altmarkt wurde zu Beginn des neuen Jahrtausends aufwändig saniert und verbindet die verschiedenen Lebenskulturen einer Stadt: ausruhen, einkaufen und parken. Der Brunnen Die vier Jahreszeiten stammt vom Oschatzer Künstler Joachim Zehme und wurde 2004 gemeinsam mit dem umgestalteten Altmarkt eingeweiht. In den Entstehungsjahren der Stadt ging von hier die planmäßige Anlage der Stadt aus.

2010-07-vogtshausVogtshaus

Kirchplatz 1

Das Vogtshaus, das als Haus des Handwerks genutzt wird, ist die älteste nachgewiesene Vogtei Sachsens, die aus Stein errichtet und reich verziert ist. Bereits im 12. Jahrhundert wurde das Gebäude errichtet und mehrfach umgebaut. Es diente als Vogtei und später als Siegelhaus der Tuchmacherinnung, später dann als Wohnhaus. Sehenswert sind die Malereien an Wänden und Decken im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss. Die aufwändig verzierten Fenster im ersten Obergeschoss sind nach der Sanierung in den Jahren 2008-2009 auch von außen gut zu erkennen. (Zeittafel)

2010-06-bauklosterkircheKlosterkirche

An der Klosterkirche/Brüderstraße

Das Franziskaner-Kloster wurde 1228 errichtet, die Kirche, die zur Gemeinde St. Aegidien gehört ist das einzig erhaltene Gebäude. Die Klosterkirche mit ihren Gewölben und Pfeilern legt ein beeindruckendes Zeugnis mittelalterlicher Baukunst ab. Um 1600 wurde die heute sichtbare Turmhaube aufgesetzt. Nach der Einführung der Reformation 1539 und der Säkularisierung des Franziskanerklosters diente der Hauptteil nur noch vorübergehend kirchlichen Zwecken. Erst 1924 wurde der östliche Teil des Kirchenschiffs abgetrennt und die Zwischendecke eingezogen. Von 1978 bis 1982 wurde mit großem  Engagement der Kirchgemeinde das gesamte Gebäude saniert sowie Dach und Giebel erneuert. (Zeittafel)

2010-07-amtsfronfesteStadt- und Waagenmuseum

Frongasse 1

Das einzige kommunale Stadt- und Waagenmuseum ist einer Perle der Stadtgeschichte untergebracht. Das Gebäude ist verbunden mit der noch gut erhaltenen Stadtmauer und dem begehbaren Wachturm von 25 Metern Höhe aus dem Jahr 1377.

Amtsfronfeste

Das Stadt- und Waagenmuseum nutzt die Amtsfronfeste heute für Teile der stadtgeschichtlichen Ausstellung, auch der Wachturm ist über dieses Gebäude aus dem Mittelalter begehbar. Anfang der 90er Jahren haben archäologische Grabungen ergeben, dass ein Vorgängergebäude ein Fachwerkbau auf Steinfundamenten gewesen sein könnte. Historisches Pflaster führt in das Gebäude, das starke Begehungsspuren aufweist. Das heute sichtbare Gebäude wurde in zwei Phasen gebaut und mit dem Turm verbunden. Der obere Teil wurde in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts gebaut und der untere Teil entstand zwischen 1553 und 1556 als Wohnung für den Amtsfron. Von 1991 bis 95 wurde der Gebäudekomplex umfassend saniert und gehört seit 1996 zum Museum.


2010-07-ratsfronfesteRatsfronfeste

Wie die Amtsfronfeste wurde auch dieses Gebäude von den beiden großen Stadtbränden verschont. Die Ratsfronfeste liegt unmittelbar am ehemaligen Altoschatzer Tor, seit dem Mittelalter befanden sich die Ratsfronfeste und die Fronknechtewohnung in dem Gebäude, das 1573/74 erbaut wurde. Noch im vorigen Jahrhundert gehörte s zum städtischen Polizeiwesen mit Dienstwohnung. 1950/51 wurde das städtische Museum eingerichtet, erst 1996 kam die Amtsfronfeste auch zum Museum. In der Ratsfronfeste befindet sich der Eingang zum Museum, die Wechselausstellungen im Erdgeschoss und im Obergeschoss die sehenswerte Exponate früherer und neuer Stadtgeschichte. Glanzstücke des Museums ist die Waagenausstellung die von der Oschatzer Tradition des Waagenbaus berichtet. Die große Salzwaage und die Pfitzersche Personenwaage, die bereits 1862 auf der Londoner Weltausstellung zu sehen war, sind heute im Stadt- und Waagenmuseum zu bewundern.

2010-06-baugottesackerkircheKirche Sankt Georg auf dem Gottesacker

Dresdener Straße/ B6

Diese städtische Kirche, die für Trauerfeiern aller Konfessionen genutzt wird, zeichnet sich durch ihren unersetzlich wertvollen Altar aus dem frühen Mittelalter aus. Sie wurde von 1583-87 erbaut und 2007 aufwändig saniert. ( Zeittafel)

2010-07-wasserschlossWasserschloss Leuben

Hofstraße, 04758 Oschatz OT Leuben

Das Wasserschloss wird vom Schlossverein Leuben e.V. mit viel Aufwand an Zeit, Geld und Liebe zum Detail gepflegt und bekam durch dessen Engagement vor wenigen Jahren ein neues Dach. Zu besonderen Anlässen führen Vereinsmitglieder durch das märchenhaft gelegene Wasserschloss. (mehr)

2010-07-altoschatzKirche Altoschatz

Heinrich-Mann-Straße

Die Kirche auf der Anhöhe auf dem Friedhof in Altoschatz ist eine Perle der ländlich geprägten Architektur im 1950 nach Oschatz eingemeindeten Altoschatz. 1330 wurde sie dem Heiligen Pankratius als Pfarrkirche geweiht. Die Kirche besteht aus dem östlichen Rundbau, der Sakristei, dem gotischen Chor und einer westlichen Verlängerung der Halle aus dem 17. Jahrhundert. Die gotischen Fenster des Chores, die schrägen Gewände und Pfosten sind gut erhalten. Das Südtor und das Sakramentshaus zeigen spätgotische Formen mit Birnenprofilen. In Altoschatz befindet sich das älteste, weit über tausend Jahre ständig besiedelte Gebiet von Oschatz.

2010-06-bauwüstesschlossWüstes Schloss

Wermsdorfer Straße, Abzweig nach Thalheim

Ein Rätsel in der Stadtgeschichte ist bis heute das Wüste Schloss. Experten aus ganz Europa sind sich noch nicht einig zum welchem Zwecke und unter welcher Bezeichnung die Gebäude errichtet wurden. Im 20. Jahrhundert brachten mehrere archäologische Grabungen Kenntnisse über die Struktur der Gebäudeteile und den Grundriss ans Licht. Vermutlich war Markgraf Dietrich von Meißen der Bauherr, der den romanischen Jagdpalast im 13. Jahrhundert erbauen ließ. Heute sind die Ruinen durch die Stadt Oschatz gesichert wurden. So können die nächsten Generationen weiter am Rätsel des Wüsten Schlosses arbeiten.